Praxis für Ergotherapie Annette Zoller

Praxis für Ergotherapie Annette Zoller

Die Ergotherapie ist ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen. Es geht darum, die durch die Erkrankung verlorene Handlungsfähigkeit (wieder) zu erlangen. Dies ist möglich durch eigenes Tun in dem geschützten Rahmen der Praxis. Durch kreatives Tun z.B. mit malerischen Mitteln, plastizieren mit Ton, des Gestaltens eines Specksteines ist es möglich die Erfahrung zu machen, etwas erlernen zu können und damit selbstwirksam handeln zu können, auch im eigenen Leben.
Mittels Achtsamkeitstraining, Orientierungsübungen, Entspannungsübungen, imaginatives Erlebens können praktische Fähigkeiten erlernt, eingeübt und in den Alltag übertragen werden. Dies trägt dazu bei, sich zu stabilisieren und nebst z.B. der psychotherapeutischen Behandlung den Prozess der Gesundung zu unterstützen. Die Ergotherapie kann auch dazu dienen, eine Tagesstruktur zu erlangen, die die Kontinuität des Alltags unterstützt.

Ich biete in der Praxis Einzelbehandlungen und Gruppenbehandlung von bis zu 6 Teilnehmerinnen an. Gerne unterstütze ich Frauen um eine eigenständige Lebensführung nach oder mit der Erkrankung zu finden.

Rahmenbedingungen: Wie können Sie zu mir kommen?
Ihr Arzt (Hausarzt / Psychiater) stellt Ihnen eine Heilmittelverordnung für Ergotherapie aus.
Üblicherweise befinden sich 10 Behandlungen auf der Verordnung.
Ich darf Sie nur auf Verordnung des Arztes behandeln.

Ziele, die individuell mit jeder Patientin festgelegt werden können:
Anbahnen und Stabilisieren der psychischen Selbstregulation
Mehr und mehr Ankommen im „Hier und Jetzt“
Wiedererlangen der eigenen Handlungskompetenzen
Stärkung der Wahrnehmung und des Umgangs mit den eigenen Grenzen
Finden der inneren Sicherheit
Verbesserung der Tagesstruktur
Folgende psychische und psychosomatische Erkrankungen werden behandelt:
Anpassungsstörungen, z.B. nach Trauerfall, Scheidung, Arbeitsplatzverlust…
Bewältigung nach schweren Erkrankungen, z.B. Krebs
Depression, Angst-und Panikstörung, Zwangserkrankungen
akute Stress- und Belastungsreaktionen wie Burn-out
PTBS (PostTraumatische BelastungsStörung)
Dissoziative Störungen
psychosomatische Störungen wie vegetative Störungen des Magen-Darm-Traktes, Beschwerden des Kreislaufes und des Herzens
Traumafolgestörungen

Bei der traumasensiblen Arbeit in der Ergotherapie wird achtsam und mit dem Wissen um Traumatisierungen und deren Folgen die Behandlung individuell und sorgsam ausgewählt und durchgeführt.
Frauen mit psychischen Erkrankungen können mehr Lebensfreude und Sicherheit entwickeln, wenn es ihnen möglich ist zu erleben, dass sie respektvoll und wertschätzend behandelt werden. In einem achtsamen Rahmen geschieht dies hier in der Praxis. Ergotherapeutische Behandlungen zielen darauf ab, das Selbstwertgefühl zu stärken und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erfahren und zu erweitern, eigene Ressourcen (wieder) zu entdecken und sich als selbstwirksam zu erleben.

08031 – 40 14 344
83022
Kardinal-Faulhaber-Platz 2
83022 Rosenheim